NaturPur Bürstenmanufaktur

Das Stuhl- u. Rahmenflechten ist ein historisches Handwerk.

Möbel mit Flechtwerk

Stuhlsitze aus Flechtwerk haben eine lange Tradition. Im 16. Jahrhundert wurde es in China modern, Stuhlsitze mit Stuhlflechtrohr auszuflechten. Durch chinesische Händler verbreitete sich diese Technik in ganz Südostasien. Angehörige der niederländischen Kolonialhandelsgesellschaft führten sie in Europa ein. Man verwendete das importierte Stuhlflechtrohr hauptsächlich für geflochtene Sitze, Rücken- und Armlehnen, dann auch für Liegen, Sofas sowie Kopf- u. Fußteile von Betten. Solche Rohrgeflechte waren im 17. und 18. Jahrhundert in England, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und sogar in Amerika beliebt. Sie blieben zunächst wohlhabenderen Personenkreisen vorbehalten, da das importierte Flechtmaterial teuer war. Ab 1750 erlebten die Rohrgeflechte nicht nur in England eine Renaissance. Dann erreichte ihre Verbreitung einen Höhepunkt mit den Bugholzmöbeln. Das Verfahren zum Biegen von Holz hatte Thonet kurz vor 1850 entwickelt; besonders seit der Wende zum vorherigen Jahrhundert eroberten die Wiener Bugholzstühle mit Rohrgeflechten Gaststätten, Cafes, Geschäfts- u. Wohnräume. Das heute verwendete Stuhlflechtrohr wird aus Indonesien und Malaysia importiert.

Unter dem Menüpunkt Geflechtarbeiten  sehen Sie weitere Beispiele der Flechtkunst.

Falls Sie eine Geflechtreparatur in Auftrag geben möchten, vermitteln wir Ihnen gerne Stuhlflechter die das Handwerk noch mit Freude ausüben.

 

 

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